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- Info
Bilderausstellung „Farbenspiele“ im Beckinger Rathaus zu sehen
Im Sitzungssaal des Beckinger Rathauses ist zurzeit die Bilderausstellung „Farbenspiele“ zu sehen. Zur Eröffnung der Ausstellung konnte Bürgermeister Erhard Seger neben den „Freitagsmalern Düppenweiler“ der VHS Beckingen viele an Malerei interessierte Gäste, den Leiter der VHS im Landkreis Merzig-Wadern, Dirk Dillschneider, den Leiter der Kunstwerkstatt der VHS Düppenweiler, Karl-Rudi Wilhelm sowie den Kursleiter Viktor Wormsbecher begrüßen.
Die "Freitagsmaler Düppenweiler" mit Bürgermeister Erhard Seger und weiteren offiziellen Gästen bei der Vernissage.
DÜPPENWEILER (pp): „Dieser Acryl-Malkurs läuft jetzt schon über drei Jahre und die meisten Teilnehmer, deren Bilder sie heute hier sehen, sind auch schon von Anfang an mit dabei“, erklärte Karl-Rudi Wilhelm bei der Eröffnung. Immer freitags treffen sich die „Freitagsmaler“ in den Räumen der Kunstwerkstatt der VHS Düppenweiler und frönen ihrem Hobby, der Malerei. Anfangs wurde der Kurs von Frau Collura geführt. Inzwischen lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Fähigkeiten bei Kursleiter Viktor Wormsbecher. „Viele von ihnen haben seit der Schulzeit keinen Bezug mehr zum bildnerischen Gestalten gehabt. Da muss schon die Chemie zwischen den Teilnehmern stimmen, um über einen so langen Zeitraum zusammenzubleiben“, sind sich Wormsbecher und Wilhelm einig und betonen, dass inzwischen ein echtes Gemeinschaftsgefühl unter den Kursteilnehmern entstanden ist. Die Hobbymaler geben sich zwar gegenseitig Hilfe und es wird auch über die Bilder diskutiert, aber trotzdem hat sich bei jedem mittlerweile ein persönlicher Stil entwickelt. Davon konnten sich die Anwesenden bei der Vernissage überzeugen. „Auch die Geselligkeit kommt bei dem Malkurs nicht zu kurz und das Abschalten vom Alltag umFreude bei Kreativität zu erfahren, ist wichtig. Und wenn dann auch noch solche Ergebnisse, wie wir sie hier sehen können, dabei entstehen, dann ist das mehr als zufrieden stellend“, so Wilhelm. Die Ausstellung der „Freitagsmaler Düppenweiler“ ist noch bis Ende Juni im Sitzungssaal des Beckinger Rathauses zu den Dienstzeiten der Gemeindeverwaltung zu sehen. Foto: Veranstalter Die Teilnehmer des Malkurses mit Bürgermeister Erhard Seger (1.v.l)., dem Leiter der Kunstwerkstatt Düppenweiler Karl-Rudi Wilhelm (1.v.r), dem Leiter der VHS im Landkreis Merzig-Wadern, Dirk Dillschneider(2.v.r) und dem Kursleiter Viktor Wormsbecker (5.v.r).
Ansprechpartner für Fragen rund um den Naturschutz
Karl-Rudi Reiter ist ehrenamtlicher Beauftragter für Naturschutz im Gemeindebezirk Düppenweiler - Für weitere fünf Jahre hat Bürgermeister Erhard Seger Karl-Rudi Reiter aus Düppenweiler zum Beauftragten für Naturschutz im Gemeindebezirk Düppenweiler berufen und ihm die entsprechende Urkunde überreicht. Die Tätigkeit ist ehrenamtlich.
Bürgermeister Erhard Seger übereichte Karl-Rudi Reiter die Urkunde zum Beauftragen für Naturschutz für den Gemeindebezirk Düppenweiler. Mit auf dem Foto ist Horst Birk von der Ortspolizeibehörde.
DÜPPENWEILER (pp): Naturschutzbeauftragte sind ein Bindeglied zwischen den Gemeinden und den zuständigen Behörden und leisten mit ihrem Ehrenamt einen wichtigen Beitrag für die Erhaltung der heimischen Landschaft. Karl-Rudi Reiter ist bereits seit 1984 für die Belange des Naturschutzes im Einsatz, anfangs noch für die Gesamtgemeinde. „Für den Bereich Düppenweiler bin ich jetzt etwa 15 Jahre zuständig und oft Ansprechpartner für typische Problemfälle“, erklärt er. Das Umweltministerium des Saarlandes unterstützt die Arbeit der Naturschutzbeauftragten und bietet Ausbildungslehrgänge an. Zu den Themen gehören unter anderem Naturschutzgeschichte, rechtliche Grundlagen des Naturschutzes, Ökosystemschutz, Landes- und Landschaftsplanung, kommunaler Naturschutz, Fachplanungen, Eingriffe in die Natur und Landschaft und ihre Kompensation und vieles mehr. Karl-Rudi Reiter kennt das Gelände und hat ein offenes Ohr für Bürger, die Fragen haben oder Hilfe brauchen. Hier steht er in beratender Funktion gerne zur Seite. Oft geht es um typische Problemfälle wie Müllablagerungen, Gewässerverunreinigung durch illegales Einleiten, Eingriffe gegen das Naturschutzgesetz, illegales Auffüllen und ähnliches. Auch wenn jemand ein verletztes oder hilfloses Tier/Wildtier findet, ist Karl-Rudi Reiter Ansprechpartner. Foto: Pitzius
Heinz Dewes erhielt Düppenweiler Heimatpreis
Anlässlich des traditionellen Neujahrsempfangs des Ortsvorstehers wurde auch der Düppenweiler Heimatpreis als Anerkennung für die geleistete Arbeit einer Person für das Dorf verliehen. Er ging diesmal nach einstimmigem Ortsratsbeschluss an Heinz Dewes.
Ortsvorsteher Thomas Ackermann (rechts) und sein Stellvertreter Jürgen Bohr (links) überreichen dem Heimatpreisträger Heinz Dewes die Urkunde.
DÜPPENWEILER (nb): Ortsvorsteher Thomas Ackerman ging in seiner Laudatio auf das hohe Engagement des Preisträgers in der Dorfgemeinschaft und den Vereinen ein. Heinz Dewes wurde 1942 in Düppenweiler geboren, ist verheiratet, hat zwei erwachsene Töchter und zwei Enkel. Nach dem Besuch der Volksschule begann er 1956 beim Dillinger Stahlbau eine Stahlbauschlosser-Lehre und arbeitete dort, unterbrochen durch den Wehrdienst, zwölf Jahre. Danach war er bei der Firma Hatra (später BKS) in Dillingen beschäftigt und anschließend bis zu seiner Pensionierung 2007 bei der Körpricher Maschinen- und Stahlbaufirma Braun & Schirm tätig, wo er als langjähriges IG-Metall-Mitglied 25 Jahre im Betriebsrat war, davon elf Jahre als Betriebsratsvorsitzender. Aber auch ehrenamtlich war und ist Dewes sehr rege. So ist er seit 55 Jahren im Musikverein „Lyra“ aktiv, davon 30 Jahre im Vorstand und zusätzlich acht Jahre als erster Vorsitzender. Er ist Ehrenmitglied des Vereins, erhielt die Kultur-Ehrenplakette des Landes und fungiert noch immer als erster Notenwart. 18 Jahre war Dewes im DRK aktiv, spendete bereits 73 Mal Blut und spielte viele Jahre im DRK-Musikorchester des Kreises Saarlouis. Von 1972 bis 2002 fungierte er auch im THW als Helfer mit Sprengberechtigung und ist heute noch inaktives Mitglied. Das ist er ebenfalls seit 40 Jahren im Männerchor und Hüttenarbeiterverein. 18 Jahre wirkte er im Organisationskomitee für das Topfstädter Dorffeschd mit und gehörte neun Jahre als SPD-Mitglied dem Ortsrat an. Sein besonderes Hobby ist der Schießsport. Seit 1958 hat der Schützenverein „Diana“ mit ihm ein treues Mitglied. In dessen Vorstand wirkt er seit 45 Jahren mit, ist oder war in den Sparten Gewehr, Pistole und Bogen aktiv. Seit vierzehn Jahren wird der Verein vom ihm als ersten Vorsitzenden geführt. Zudem fungiert er noch als Sportleiter sowie Mannschaftsführer verschiedener Mannschaften und seit vielen Jahren als Kassenprüfer beim Kreisverband. Am Bau des Schützeshauses und dessen Erweiterung um einen Pistolenstand war er maßgeblich beteiligt und trug auch bei den 50- bzw. 70jährigen Vereinsjubiläen die Verantwortung. 1993 erhielt er das Ehrenkreuz des Deutschen Schützenbundes in Bronze und 1998 das silberne Eichenlaub des Schützenkreises Merzig. Im Jahr 2005 konnte er die Ehrung der Landrätin für „Stille Stars im Ehrenamt“ entgegennehmen. Zuletzt erhielt er 2010 die goldene Verdienstnadel des Schützenverbandes Saar. Ortsvorsteher Ackermann und sein Stellvertreter Jürgen Bohr überreichten dem Heimatpreisträger 2011, Heinz Dewes, eine Ehrenurkunde. Er hat sich um seinen Heimatort Düppenweiler, verdient gemacht, was auch der anhaltende Beifall unterstrich. FOTO: nb
Sieger des Fassadenwettbewerbs in Düppenweiler wurden geehrt
Beim Düppenweiler Neujahrsempfang erfolgte auch die offizielle Siegerehrung des Fassadenwettbewerbs 2011. Als Sieger gingen die Eigentümer des Hauses Jahnstraße 8, Kai Hofmann und Gabriele Andreis-Hofmann hervor.
Ortsvorsteher Thomas Ackermann (links) überreicht zusammen mit seinem Stellvertreter Jürgen Bohr (rechts) die Siegerplakette an die Eheleute Kai Hofmann und Gabriele Andreis-Hofmann. Mit auf dem Foto sind die Kinder Jonas und Zoe Lena.
DÜPPENWEILER (nb): „In diesem Jahr haben wir als Jury, das sind Jürgen Bohr, Werner Schmitt, Gert Oehm, Elmar Trierweiler und ich, schnell für eine Siegerfassade entschieden, nämlich die Fassade des Wohnhauses Jahnstraße 8“, erklärte Ortsvorsteher Thomas Ackermann und schilderte das Gebäude, das bereits 1811 als eingeschossiges Haus erstellt und im Jahre 1913 durch die Familie Scherrmann in die jetzige Form umgebaut wurde. Im Jahre 2005 haben es die heutigen Eigentümer erworben und mit großem Aufwand nach und nach renoviert. Dabei wurde das Haus in seiner alten Form belassen, lediglich das Scheunentor musste aufgrund massiver statisch relevanter Bauschäden innerhalb des Scheunenbereichs versetzt werden. Die ausführende einheimische Firma IAS (Inhaber Adolf Mergen), die übrigens bereits damit die vierte Fassade gewonnen hat, erhielt den Auftrag die Fassade zu erneuern. Der bestehende Putz wurde entfernt und die Wände mittels Pressluft gereinigt. Da die Mauern aus Bruchsteinen, den Herchenbacher Hartsteinen, besteht, musste ein Vorspritzmittel verwandt werden, um dem vom Bauherrn gewünschten dreilagigen Perlite Dämmputz festen Halt zu geben. Dieser Putz wurde zirka sechs bis acht Zentimeter dick aufgetragen. Auch die Fenstergesimse wurden restauriert. Es erfolgte eine Reinigung und eine Reparatur mit Retromörtel der Firma Keim sowie ein Vorstrich mit Tiefengrund. Die größte Herausforderung war der fast völlig zerstörte Hauseingangsbereich. Er musste daher nahezu komplett erneuert werden. Die Fassade wurde mit einer Silicatfarbe zweimal gestrichen und das Dachgesims mit schönem Motiv nachgemalt. Als kleine Nachteile entdeckte die Jury, dass die Außenanlage noch nicht so hergerichtet ist, wie sie es sich vorstellt. Diese soll, wie der Hauseigentümer versicherte, als nächstes in Angriff genommen werden. Hierbei ist ein schöner Bauerngarten geplant. Ebenso werden noch Fensterläden angebracht, die sicherlich zu einer weiteren Aufwertung des Hauses beitragen. „Leider haben mir die Hauseigentümer gesagt, dass vom Land keinerlei Zuschüsse für die stilgerechte und energiesparende Dämmung und Sanierung der Außenfassade genehmigt wurden. Dies schmerzt umso mehr, da bei der gesamten Renovierung des 200 Jahre alten Gebäudes auf die Erhaltung des bäuerlichen Hauscharakters geachtet wurde“, bedauert der Ortsvorsteher, freut sich aber über die gelungene Restaurierung: „Alles in Allem ist das Haus in vorbildlicher Art und Weise instand gesetzt worden und ein Schmuckstück für die Jahnstraße und den ganzen Ort geworden.“ „Als ich vor einigen Jahren mit dem Fahrrad durch Düppenweiler fuhr, viel mir das alte Bauernhaus mit grünem Anstrich auf. Ich dachte, daraus könnte man was machen und wir haben was daraus gemacht“, betont Kai Hofmann, der eigentlich derzeit noch nicht mit der Prämierung (150 Euro und Plakette für die Hauswand) gerechnet hatte, sich aber mit seiner Ehefrau Gabriele darüber freut. FOTO: nb
Gelungenes Kunstwerk an historischer Stelle aufgestellt und eingeweiht
Kunst im öffentlichen Raum passt auch zur Würde des Landlebens - Bürgermeister Seger: „Beitrag gegen die geistige Verarmung in unserer Gesellschaft“. Die Skulptur „Himmelsleiter“ der einheimischen Künstlerin Margret Lafontaine wurde kürzlich an expositionierter Stelle vor der Pfarrkirche St. Leodegar Düppenweiler aufgestellt und eingeweiht.
Kunst im öffentlichen Raum passe auch zur Würde des Landlebens, erklärte Bürgermeister Seger anlässlicher der Einweihung der "Himmelsleiter".
DÜPPENWEILER (pp): Bürgermeister Erhard Seger, der im Mai vergangenen Jahres 60 Jahre alt geworden war, hatte die Gratulanten gebeten, von Geschenken abzusehen und stattdessen für ein Kunstwerk im öffentlichen Raum zu spenden. „Wir haben die selige Schwester Blandine Merten aus dem Kirchenraum ins Dorf an historische Stätte geholt. Hier stand der alte Kindergarten, im oberen Geschoss mit Schulräumen, direkt bei der Kirche und der alten Schule, in der heute das DRK-Heim untergebracht ist“, erklärte Seger. Einen Teil der alten Mauern des ehemaligen Gebäudes sieht man jetzt im Hintergrund der Skulptur – sie wurde vom Verputz freigelegt - und beim Fundamentsaushub für die „Himmelsleiter“ war man auf die alten Kellermauern gestoßen. Zur Einweihung der Skulptur konnte Seger die vielen Spender begrüßen, die sich über ein Jahr in Geduld geübt hatten, dass der eingegangene Betrag von 11.000 Euro auch wirklich so, wie angekündigt, verwendet werden würde. Denn so lange hatte die Künstlerin an der Skulptur gearbeitet. Neben der Künstlerin Margret Lafontaine und Modellbauer Thomas Timmermann-Levanas nahmen viele an Kunst interessierte Gäste und Besucher der vorangegangenen Blandinen-Messe aus Anlass des Geburtstages der seligen Schwester Blandine, darunter Ortsvorsteher Thomas Ackermann, Ortsratsmitglieder, die Pfarrer Siegfried Elbert und Winfried Schnur, Mitglieder vom Verwaltungs- und Pfarrgemeinderat und die beiden Beigeordneten der Gemeinde, Gustav Brandstätter und Walter Ewen, an der Einweihung teil. Die in Düppenweiler geborene und aufgewachsenen selige Schwester Blandine Merten war auch Lehrerin und Erzieherin. So soll die Skulptur auch ihr Bestreben, Mädchen hin zu Gott, zu einer eigenen Persönlichkeit, zum persönlichen Glück hin zu erziehen, ausdrücken. „Das Kunstwerk kann aber auch den Menschen etwas sagen, die mit der seligen Blandine nicht denselben Weg gehen zum persönlichen Glück“, erklärte Seger. Insofern könne man die Himmelsleiter auch als Lebensleiter, Bildungs- oder Erziehungsleiter für die Sinnsuche interpretieren. „Das Kunstwerk ist kein Heiligenbildchen. Hier ist nicht der Ort für das Aufstellen von Blumen oder Kerzen, weniger für ein Gebet als für ein „denk-mal-nach“, so Seger. Wen es zum Gebet drängt, für den ist der Weg in die Blandinenkapelle nicht weit. „Es ging mir als Stifter auch nicht darum, ein persönliches Denkmal aufzustellen. Ich habe mich nach reiflicher Überlegung ganz bewusst für einen Beitrag gegen die geistige Verarmung in unserer Gesellschaft entschieden“ betonte Seger, „auch wenn es genügend andere Möglichkeiten für mich gegeben hätte, zum Beispiel soziale, um ein Geburtstagsgeschenk weiterzureichen.“ Der Verwaltungschef sprach von einem gelungenen Kunstwerk, durch das die Menschen zum Nachdenken angeregt würden. Ihnen solle Mut gemacht werden, die persönliche Lebensleiter zu erklimmen. Er drückte seine große Hoffnung aus, dass ihm dieses mit Hilfe der einheimischen Künstlerin gelungen sei. Kunst solle nicht nur im öffentlichen Raum der Städte zu sehen sein, sondern passe auch zur Würde des Landlebens. Die Künstlerin selbst erklärte anschließend ihr Werk. „Blandine Merten unterrichtete als Erzieherin in erster Linie Mädchen und die hatten damals weniger Chancen“, so Margret Lafontaine. „Mädchen zu einer Entwicklung hin zu Gott, zu einer Vervollkommnung, zu einer eigenen Persönlichkeit, ja zum persönlichen Glück zu führen, dieser Erziehungsgedanke und Sinngedanke sollte sich auch in der Skulptur wieder finden.“ So lässt sich die Himmelsleiter als Entwicklungsleiter und Lebensleiter interpretieren. Die Sprossen der Leiter symbolisieren dabei die Stufen der Vervollkommnung zu Gott, denn vor der Leiter stehen die Schwesternschülerinnen am Anfang ihrer Entwicklung und am Ende der Leiter schwebt ein Engel. Das ist das Ziel. „Die Leiter ist der Entwicklungspfad. Unten sind die Sprossen breit, oben schmal. Das heißt, je höher, umso schmäler, denn umso schwerer wird das Leben“, erklärt die Künstlerin ihre perspektivische Verstärkung. „Das Ganze drückt sich auch in den Farben der Himmelsleiter aus. Die Sprossen sind unten grau und werden nach oben hin blau, als geistige Himmelsfarbe“. Davon und von dem gelungenen Kunstwerk konnten sich die Anwesenden bei strahlend blauem Himmel, in den die Leiter mit dem am Ende schwebenden Engel hineinragte, überzeugen. Die Segnung des Kunstwerkes nahm Pfarrer Siegfried Elbert vor. Zum Schluss dankte Seger allen, die mitgeholfen hatten, den Bauhofsmitarbeitern, dem Gemeindeforst, den Mitarbeitern in der Verwaltung, Verantwortlichen für die Beschallung, dem Kirchchor „Cäcilia“ Düppenweiler für die musikalische Umrahmung der Feier. Insbesondere dankte Seger allen, „die zukünftig mithelfen, dass das Kunstwerk uns noch lange zum Nachdenken anregen wird.“
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