Immer wenn sie Krimis schreibt…

Dritter historischer Krimi „Das Geheimnis der Burgkapelle“ von Barbara Mansion aus Saarfels erschienen.

Immer wenn sie Krimis schreibt…

Hobbyautorein Barbara Mansion beim Signieren ihres neuesten Krimis „Das Geheimnis der Burgkapelle“ in ihrer „Schreibwerkstatt“ in Saarfels.

SAARFELS (pp): Mit Krimikurzgeschichten und dem Erstlingswerk „Mord auf der Siersburg“, 2003 erschienen, schuf sich Barbara Mansion aus Saarfels eine kleine Fangemeinde, die inzwischen immer größer wird. „Besonders ältere Leser können sich mit Dame Ermentrude von Kirkel, der Miss Marple des Mittelalters, identifizieren“ erklärt die Hobbyautorin, die als Kind schon ein Bücherwurm war. Trotz Beruf und Familie findet Barbara Mansion Zeit zum Schreiben. Das Handwerkszeug dazu, zum Beispiel, wie man Spannung richtig aufbaut, erlernte die Einzelhandelskauffrau bei einem Fernstudium an einer bekannten Akademie in Hamburg. „Dabei macht mir die Recherche für die Krimis, die im Mittelalter spielen, fast noch mehr Spaß als das Schreiben selbst“, meint Barbara Mansion. „Das fängt damit an, was für eine Unterwäsche man damals trug, wie der Stall ausgemistet wurde und was eine Hochzeit kostete“, erzählt sie. 2007 erschien ihr zweiter Krimi „Mörderische Wallfahrt“ und auch dabei konnten die Leser tief in das Mittelalter eintauchen. Drei Jahre hat sie an ihrem neuesten Werk „Das Geheimnis der Burgkapelle“, das kürzlich erschienen ist, gearbeitet und wieder spielt die Nähe zur Siersburg und ihr Interesse am mittelalterlichen Leben eine wichtige Rolle. Beides beflügelt die Fantasie der Autorin und so werden aus trockenen Geschichtsfakten spannende Krimis. Bei den Abenteuern der Tante Ermentrude von Kirkel und Kaplan Jerome wird die Vergangenheit lebendig.
„Das Geheimnis der Burgkapelle“ spielt Anno 1245. Auf der Burg Siersburg findet eine Taufe statt. Auch Dame Ermentrude soll Patin sein, was Bruder Jerome gar nicht gefällt, denn er hält sie für nicht fromm genug und zu trinksüchtig. Doch es gibt noch andere Paten, und die wiederum gefallen Dame Ermentrude nicht. Kaum kommt Bruder Jerome an der Siersburg an, findet er vor den Burgmauern einen im Sterben liegenden Mann, der ihm ein Kästchen übergibt. Ermentrude wittert Mord und lässt nicht locker. Wie immer muss Jerome sie bei ihren Ermittlungen unterstützen, wenn auch widerwillig. Denn der Mörder ist noch in der Burg, und er sucht nach einem Schatz, vom dem keiner weiß. Ganz schnell findet Dame Ermentrude einen Verdächtigen, doch der liegt erstens plötzlich tot in ihrer Kleidertruhe, ist zweitens kurz darauf ebenso plötzlich verschwunden, um drittes genauso plötzlich quicklebendig wieder aufzutauchen. Dame Ermentrude ist blamiert, keiner glaubt ihr mehr. Doch wer sie kennt, weiß: Das stachelt sie nur noch mehr an. Sie weiß, dass sie nicht die Einzige ist, die nach dem Schatz, was immer das auch sein mag, sucht. Urplötzlich sitzt sie dann mit Bruder Jerome bei ihren Ermittlungen in der Gruft der Burgkapelle, in der sie schon wieder eine Leiche entdeckt, fest. Denn jemand hat hinter ihnen den Eingang zur Gruft verschlossen. Gibt es einen Ausweg aus dieser Falle? Und was ist das für ein geheimnisvoller Schatz. Und vor allem: Wo ist er? Wer wissen möchte, wie das Abenteuer weitergeht und was es mit dem Schatz auf sich hat, sollte sich auf in die nächste Buchhandlung machen und zum dritten historischen ansprechenden Roman „Das Geheimnis der Burgkapelle“ von Barbara Mansion greifen. Denn auch dabei heißt es wieder, beim Lesen in eine andere Welt eintauchen.Weitere Infos gibt es unter www.barbaramansion.de.vu.
Inzwischen schreibt die Autorin auch an einer wie sie selbst sagt, etwas schlüpfrigen Liebesgeschichte. Wenn die fertig ist, dürfen sich die Fans auf neue Abenteuer von Ermentrude und Jerome freuen.
 
Foto: Pitzius



Öffentliche Auslegung der Lärmaktionsplanung der Gemeinde Beckingen

Der Gemeinderat der Gemeinde Beckingen hat in seiner Sitzung am 01.10.2008 zur Umsetzung der EU-Umgebungslärmrichtlinie 2002/49/EG gemäß § 47 d Bundesimmissionsschutzgesetz (BImschG) beschlossen, den Entwurf der Lärmaktionsplanung für die Gemeinde Beckingen öffentlich auszulegen und die Behörden zu beteiligen.

Der Planentwurf mit Karten liegt gemäß § 47 d Abs. 3 BImschG in der Zeit vom 17.10.2008 bis 17.11.2008 bei der Gemeindeverwaltung, Bauamt, Zimmer 1.08, Bergstraße 48, 66701 Beckingen, zu den üblichen Dienststunden im Rathaus zu jedermanns Einsicht aus. Den Bürgern wird  Gelegenheit gegeben, eigene Anregungen und Vorschläge in den Planungsprozess einzubringen. Anregungen  können bis 17.11.2008 an die Gemeindeverwaltung gesandt werden.

 

Grundlage für den Lärmaktionsplan war die nach § 47 c BImSchG entsprechend der o. a. Richtlinie zur erstellende Lärmkartierung, die durch das Umweltministerium in Abstimmung mit dem saarländischen Städte- und Gemeindetag in Auftrag gegeben und für das gesamte Saarland erstellt wurde. Diese hatte ergeben, dass die Gemeinde Beckingen in der ersten Stufe der Erfassung, nach den Kriterien des § 47 c Abs. 1 BImschG, einzig durch den Lärm der BAB A8 betroffen ist.

Beckingen, den 16.10.2008

                      

In Vertretung    

   

Brandstätter, 1. Beigeordneter

 

  

Lärmaktionsplanung Erste Stufe gemäß $47d BImSchG

Lageübersicht betroffene Bereiche

Karte Pegelwerte Lärmindikator am Tag für Beckingen

Karte Pegelwerte Lärmindikator in der Nacht für Beckingen

Karte Pegelwerte Lärmindikator am Tag für Saarfels

Karte Pegelwerte Lärmindikator in der Nacht für Saarfels




EU-Umgebungslärmrichtlinie

Aktionsplanung - Umgebungslärm: Am 15.06.2002 haben das europäische Parlament und der Rat der europäischen Union die Richtlinie 2002/49/EG über die Bewertung und Bekämpfung von Umgebungslärm (Umgebungslärmrichtlinie) erlassen. Mit ihr wird das Ziel verfolgt, schädliche Auswirkungen durch Umgebungslärm zu verhindern, ihnen vorzubeugen oder sie zu mindern.

Basis hierfür ist

  • die Ermittlung der Lärmbelastung durch Lärmkarten nach gemeinsamen Methoden,
  • die Information der Bevölkerung hierüber und
  • die Anwendung von Aktionsplänen auf lokaler Ebene.

 

Zuständig für die Ausarbeitung von Lärmkarten und die Aufstellung von Aktionsplänen sind im Saarland die Gemeinden. Nach der Fertigstellung der strategischen Lärmkarten der 1. Stufe (Straßen mit Fahrzeugaufkommen von über 6 Mio./Jahr) im Saarland zeigt es sich, dass die Betroffenheit durch Umgebungslärm in den saarländischen Gemeinden sehr unterschiedlich ist. Beispielsweise führen durch einige Gemeinden zwar Hauptverkehrsstraßen, für die in der ersten Stufe Lärmkarten aufzustellen waren. Von den ausgehenden Lärmimmissionen ist die jeweilige Wohnbevölkerung jedoch aufgrund eines großen Abstandes nicht betroffen; andere Wohngebiete hingegen sind aufgrund ihrer Hanglage stark betroffen obwohl die Autobahn über einen Kilometer entfernt liegt.

 

Für viele Gemeinden stellen sich somit bereits vor Beginn der eigentlichen Aktionsplanung Fragen, die sich auf die Verpflichtung zur Aufstellung eines Aktionsplanes, die Mindestanforderungen und die Zuständigkeiten beziehen. Für unsere Gemeinde, die wegen der A 8 (ein Teil des Gemeindegebietes von Beckingen liegt auch auf der linken Saarseite) einen Aktionsplan aufstellen muss, kommt hinzu, dass ein Teil der Immissionen durch die A 8 auf dem Gemeindegebiet von Rehlingen-Siersburg entsteht, so dass hier die entsprechende Zusammenarbeit stattfinden muss.

 

Es gibt inzwischen geeignete Ausfertigungen der Lärmkarten mit denen die im § 7 Bundesimmissionsschutzverordnung geforderte Information der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden kann. Unter www.laermkartierung-saarland.de können Sie sich über die landesweiten Ergebnisse der Kartierung informieren.

 

Über die Ergebnisse der Aktionsplanung werden wir an gleicher Stelle informieren.